{"id":6633,"date":"2012-10-11T18:47:53","date_gmt":"2012-10-11T17:47:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.china-by-bike.de\/blog\/?p=6633"},"modified":"2012-10-11T18:47:53","modified_gmt":"2012-10-11T17:47:53","slug":"literatur-nobelpreis-fur-mo-yan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/2012\/10\/literatur-nobelpreis-fur-mo-yan\/","title":{"rendered":"Literatur-Nobelpreis f\u00fcr Mo Yan"},"content":{"rendered":"<p>Aus aktuellem Anlass ein Artikel, den ich vor einem halben Jahr geschrieben habe. So kann man sich t\u00e4uschen, nun ist es tats\u00e4chlich Mo Yan geworden. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch, es h\u00e4tte zumindest in China keine bessere Wahl gegeben!<\/p>\n<p><strong>Literatur s\u00fc\u00df-sauer-scharf<br \/>\nChinesische Literatur der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p>Zwischen Zensur und Markt, Politik und Eros, Moderne und Tradition sucht die chinesische Literatur ihren Platz auf der Weltb\u00fchne. Zwar werden heute mehr chinesische Autoren \u00fcbersetzt und im Westen gelesen als je zuvor. Doch Begeisterungsst\u00fcrme l\u00f6st das, was an chinesischer Literatur den westlichen Buchmarkt erreicht, nicht wirklich aus. Ist die chinesische Gegenwartsliteratur uninteressant und oberfl\u00e4chlich, wie der Sinologe Wolfgang Kubin behauptet? Eine Bestandsaufnahme.<\/p>\n<p>Zu Kaisers Zeiten war der chinesische Literat in der Regel auch immer Beamter \u2013 oder besser gesagt umgekehrt. Nicht nur die philosophischen Klassiker von Laozi bis Konfuzius waren Bestandteil der kaiserlichen Beamtenpr\u00fcfung, auch die wichtigsten Analen und Essays vergangener Zeiten wurden abgefragt. Der Beamte musste sich nicht nur auf das Verwalten und die B\u00fcrokratie verstehen, von ihm wurde zudem eine ge\u00fcbte Kalligraphie und ein gewisses literarisches K\u00f6nnen erwartet. Die bedeuteten Dichter der chinesischen Literaturgeschichte wie Su Dongpo und Li Bai hatten so auch immer eine mehr oder weniger erfolgreiche Beamtenkariere hinter sich. Ihr Einkommen bezogen sie vor allem aus ihrer Beamtenposition und nicht aus ihrem literarischen Schaffen. Literatur war eine sch\u00f6ne Kunst und unabh\u00e4ngig von monet\u00e4ren Zw\u00e4ngen, die Poesie der klassischen chinesischen Dichtung liegt in ihrer Traszendenz und der Weltabgewandheit. Die wenigen \u00fcberlieferten Romane waren zumeist Adaptionen von Volksmythen oder historischen Gegebenheiten. Die historische Pilgereise des M\u00f6nches Xuan Zang, der wichtige buddhistische Schriften im 7. Jahrhundert von Indien nach China brachte, wurde in der \u201eReise in den Westen\u201c ebenso in Romanform gebracht wie die epischen Schlachten der \u201eDrei Reiche\u201c Wei, Wu und Shu im 3. Jahrhundert. Und auch das Epos \u201eDie R\u00e4uber vom Liang-Shan-Moor\u201c fu\u00dft auf historischen Ereignissen. Eine seltene Ausnahme ist der Roman \u201eTraum der Roten Kammer\u201c von Cao Xueqin, der die eigene fr\u00fche Jugend in einem breit angelegeten Sittengem\u00e4lde verarbeitet und so dem westlichen Verst\u00e4ndnis eines Romanes am n\u00e4chsten kommt. Zwar gibt es unz\u00e4hlige Mythen und Geschichten im chinesischen Kulturraum, der Roman als Kunstform war im alten China jedoch eher eine Randerscheinung. Als Medium der Gesellschaftskritik war er im alten China eher unbekannt. Das sollte sich mit dem Sturz des Kaiserreiches 1911 \u00e4ndern. Vor allem die Abkehr von der nur der Oberschicht verstandenen klassischen zu einer auf der Umgangssprache basierenden Schriftsprache in Folge der \u201eVierten Mai Bewegung\u201c 1919 f\u00fchrte zu einer Bl\u00fcte der Literatur, die sich nun zum ersten Mal auch an das einfache Volk wandte. Viele der Schriftsteller des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts verstanden sich als Aufkl\u00e4rer und Revolution\u00e4re, ein Umstand, der sich auch in ihren Werken niederschlug. Autoren wie Lu Xun, Lao She, Mao Dun und Guo Morou schrieben Romane, die nicht nur die gesellschaftlichen Probleme Chinas abbildeten und deutliche politische Position bezogen. Sie waren vor allem auch h\u00f6chst lesbar und qualitativ hochstehend. Monet\u00e4ren Zwecken waren diese Autoren selten unterworfen \u2013 sie kamen entweder aus wohlhabenden Familien, verdienten ihren Lebensunterhalt als Lehrer oder waren in den revolution\u00e4ren Kontext eingebunden und bezogen so eine bescheidene aber ausreichende Alimentation. Mit Gr\u00fcndung der Volkrepublik machten nicht wenige Karriere in der Nomenklatura und wurden Literaten von Staates Gnaden. Der Qualit\u00e4t ihrer Werke tat dies nicht unbedingt gut. Einzig Lao She gelang es in den 1950er und 1960er Jahren, noch einige von der Kritik und Publikum gleicherma\u00dfen gefeierte Werke wie \u201eDas Teehaus\u201c zu ver\u00f6ffentlichen. Er galt lange Zeit als aussichtsreicher Kandidat f\u00fcr den Literaturnobelpreis bis er 1966 Opfer der Kulturrevolution wurde. In den folgenden zehn Jahren lag die Literatur brach im Reich der Mitte. Die Erfahrungen der Kulturrevolution und deren Aufarbeitung beherrschten so auch die ersten Jahre der Reform- und \u00d6ffnung unter Deng Xiaoping nach 1978 und fanden ihren Ausdruck in der sogenannten \u201eNarbenliteratur\u201c. Handwerklich solide und dem Realismus verhaftet wurde hier ein Trauma verarbeitet, ohne allzu sehr nach den Ursachen zu suchen. Erst Mitte der 1980er Jahre kam wieder Bewegung in die chinesische Literaturszene.<\/p>\n<p><strong>Vom Rumtreiben, Wurzelsuchen und Geldverdienen<br \/>\n<\/strong><br \/>\n\u201eWer sind wird, woher kommen wir, was machen wir Chinesen daraus?\u201c So kann man die \u201eSuche nach den Wurzeln\u201c zusammenfassen, die das intellektuelle Leben der Chinesen in den 1980er Jahren bestimmte. Nach der \u201eKatastrophe\u201c der Kulturrevolution und der halbherzigen Aufarbeitung derselben in Gesellschaft, Theater und Literatur fragten viele Schriftsteller nach dem historisch kulturellen Fundament, das Fehlentwicklungen wie die Kulturrevolution erm\u00f6glicht hatte. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Tradition lie\u00df sich verst\u00e4rkt von der westlichen Literatur und der Psychoanalyse inspirieren. Westliche Erz\u00e4hltechniken, wie jene des Magischen Realismus, pr\u00e4gten die Werke von Feng Jicai, Wang Anyi und auch Mo Yan, von dem sp\u00e4ter noch die Rede sein soll.<br \/>\n \u201eWo ist das n\u00e4chste Bier, die n\u00e4chste Frau und wie verdiene ich mir das n\u00e4chste Essen?\u201c, das widerum ist das Motto der sogenannten \u201eHerumtreiberliteratur\u201c, als deren Hauptvertreter Wang Shuo gilt. Romane wie \u201eOberchaoten\u201c und \u201eHerzklopfen hei\u00dft das Spiel\u201c trafen den Nerv der Zeit und wurden Bestseller. Die Romanfiguren sind arbeitslos, arm, unmoralisch und damit der genaue Gegenentwurf zu den strahlenden Helden des sozialistischen Realismus. Inspiration holte sich Wang Shuo sowohl aus der eigenen Biographie als auch auf den Stra\u00dfen seiner Heimat Peking. Obwohl seine Romane zwischenzeitig verboten waren, wurden sie auch Dank unz\u00e4hliger Raubkopien zu landesweiten Bestsellern.<br \/>\nDie Ereignisse von 1989 stellen hier eine Z\u00e4sur dar, die jedoch nicht so heftig ausfiel, wie man es h\u00e4tte vermuten k\u00f6nnen. Die etablierten Autoren wie Wang Meng, Mo Yan und Jiaping Wa ver\u00f6ffentlichten weiterhin in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden neue Romane, die vor allen in China ihre Leser fanden. Wang Shuo nutzte sein Talent f\u00fcr Fernsehdrehb\u00fccher und ist heute im Mainstream etabliert. Dennoch schien das neu erwachte Nachtleben, die \u00f6konomischen M\u00f6glichkeiten, die gr\u00f6\u00dferen Freiheiten der Chinesen in den 1990ern der Literatur eher abtr\u00e4glich gewesen zu sein. Auf den gro\u00dfen Roman, der die Absurdit\u00e4ten der Turboentwicklung in China dokumentiert und literarisch aufbereitet, wartete man vergebens. Der Bestseller der sp\u00e4ten 1990er wurde so auch ein politisches Buch, das nicht wenige sogar als ein satirisches ansehen: \u201eChina kann nein sagen!\u201c, ein krudes pseudo-politisches anti-westliches Manifest mit einem Augenzwinkern. <\/p>\n<p><strong>Sex, Crime &#038;M\u00fcll<\/strong><\/p>\n<p>Ende der 1990er meldeten sich dann die chinesischen Frauen zu Wort. Mian Mian und Wei Hui hei\u00dfen die ber\u00fchmtesten Vertreter dieser hedonistisch-exibitionistischen Str\u00f6mung, wobei Mian Mian als auch Wei Hui der jeweils anderen s\u00e4mtliches literarisches Talent absprechen w\u00fcrden. Recht muss man hier beiden geben, da sowohl Mian Mian als auch Wei Hui deutlich mehr vom Inhalt ihrer Werke leben als vom ihrem literarischen Talent. Und auch der Inhalt ist h\u00f6chst profan. Ein bi\u00dfchen Sex, etwas mehr Drogen und eine gepflegte Gro\u00dfstadtlakonie vor der durchaus grandiosen Kulisse des Shanghaier Nachlebens. Das liest sich dann wie eine Mischung zwischen An\u00e4is Nin und Gabi Hauptmann \u2013 nur ohne Nins Talent und Hauptmanns Humor. \u201eSieh an, chinesische Frauen haben auch wilden Sex\u201c ist so auch ziemlich die einzige Erkenntnis, die der geneigte westliche Leser aus B\u00fcchern wie \u201eLalala\u201c und \u201eShanghai Baby\u201c zieht. Wolgang Kubin nennt die B\u00fccher von Mian Mian und Wei Hui schlichtweg \u201eliterarischen M\u00fcll\u201c, und man ist geneigt, ihm Recht zu geben. W\u00e4ren sie in China nicht kurz nach dem Erscheinen verboten worden, h\u00e4tte sich im Westen wohl kaum jemand f\u00fcr sie interessiert.<br \/>\nDer chinesische Autor w\u00fcnsche sich nichts sehnlicher, als dass der Zensor ihn verbiete, schreibt der deutsche Sinologe Wolfgang Kubin und f\u00fcgt hinzu: \u201eDann macht er Kasse im Westen. (&#8230;) Der Westen interessiert sich ja gar nicht f\u00fcr die Wahrheit. Wenn jemand sagt, ich bin Dissident, dann wird ihm das abgenommen, es wird nicht \u00fcberpr\u00fcft, das war der Fall bei dem Skandal auf der Buchmesse mit Bei Ling, der ist \u00fcberhaupt kein Dissident, der ist 1988 bereitwillig ausgewandert nach Amerika, und er hat genau gewusst, was er sagen muss, um die Presse hier zu bedienen und entsprechend finanziell abzukassieren.\u201c Tats\u00e4chlich ist es selten von finanziellem Schaden, f\u00fcr den westlichen Markt ein unbequemer Geist in China zu sein. \u00c4hnlich wie Mian Mian und Wei Hui mit der Beschreibung ihre vorgeblichen sexuellen Eskapaden den westlichen Markt bedienen, spielen Autoren wie Bei Ling mit den Erwartungen des Westens. Dissidenz ist gut f\u00fcr das Gesch\u00e4ft.<br \/>\nLediglich Liao Yiwu ist hier eine r\u00fchmliche Ausnahme. Er ist aber eher im Genre der Sozialreportage als in der Literatur zuhause. Er interviewt vor allem Au\u00dfenseiter der chinesischen Gesellschaft: Stra\u00dfenh\u00e4ndler, Prostituierte, H\u00e4ftlinge und handelt sich hiermit den \u00c4rger der chinesischen Obrikeit ein. Nach mehreren vergeblichen Ausreiseversuchen ist er vor kurzem nach Deutschland gereist und wird hier seine Erfahrungen nach seiner Verhaftung 1989 auf Deutsch ver\u00f6ffentlichen. Aber auch Liao steht vor dem Problem, das viele Autoren im Exil gemeinsam haben: Abgeschnitten sein vom eigentlichen Publikum und von der eigenen Sprache. Ein Schicksal, das er auch mit Gao Xingjian teilt.<\/p>\n<p><strong>\u2026und ein Nobelpreis<\/strong><\/p>\n<p>\u201eGao Xingjian? Wer ist Gao Xingjian?\u201c Zur Beruhigung der westlichen Presse sei gesagt, dass es nicht nur den westlichen Medien so ging, als der Name des Literaturnobelpreistr\u00e4gers von 2000 verk\u00fcndet wurde. Auch so mancher Chinese hat sich die Augen gerieben und sich gefragt, wer dieser Gao denn nun sei. Bereits seit 1987 lebt Gao Xingjian im Exil und hat seit 1998 die franz\u00f6sische Staatsb\u00fcrgerschaft. In seiner Heimat wurde er in den 1980er Jahren durch seine Theaterst\u00fccke bekannt, die, vor allem von Beckett inspiriert, die Absurdit\u00e4ten der chinesischen Gesellschaft auf die B\u00fchne brachten. In \u201eBushaltestelle\u201c wartet eine Gruppe Menschen eine Ewigkeit auf einen Bus, von dem klar ist, dass er nie kommen wird. Nachdem er bereits bei den Studentdemonstrationen 1987 deutlich Position bezogen hatte, brach er nach den Ereignissen von 1989 endg\u00fcltig mit der KPCh und blieb in Frankreich. Gao versteht sich nich als politischer Autor, und weigerte sich, aus seinem Dissidentensein Kapital zu schlagen. In Europa weitgehend unbekannt, lebte er in den 1990er Jahren vor allem von seiner Kalligraphie und Malerei und schrieb Romane, die Festlandchina nur auf Umwegen \u00fcber Hongkong oder Singapur erreichten. In diese Zeit f\u00e4llt auch der Roman \u201eDer Berg der Seele\u201c, eine teils autobiographische, teils mystische Sinnsuche in Form einer Reise durch China \u2013 auf der Suche nach dem \u201eBerg der Seele\u201c. Es war dieses Werk, dass den Ausschlag f\u00fcr Gao Xingjians Auszeichnung mit dem Nobelpreis gab. Inzwischen ist der Roman auch auf Deutsch erh\u00e4ltlich, ebenso wie \u201eDas Buch eines einsamen Menschen\u201d, das Gaos Erfahrungen w\u00e4hrend der Kulturrevolution verarbeitet. Ungeachtet der literarischen Qualit\u00e4t Gao Xingjians hielten viele westliche Beobachter der chinesischen Literaturszene ihn f\u00fcr die falsche, auch politische motivierte Wahl. Mindestens ebenso verdient h\u00e4tte die Auszeichnung Mo Yan, der nach mehr als 30 Jahren k\u00fcnstlerischen Schaffens nun als einer der anerkanntesten und originellsten Autoren chinesischer Sprache gilt. Obwohl zuweilen schneidend satirisch und den chinesischen Verh\u00e4ltnissen alles andere als unkritisch gegen\u00fcber, versteht er sich vor allem als Schriftsteller, als Geschichtenerz\u00e4hler. Von ihm stammt unter anderem die Romanvorlage des Zhang Yimou Films \u201eDas rote Kornfeld\u201c, und die ebenso skurilen wie eigenwilligen \u201eSchnapsstadt\u201c und \u201eDer \u00dcberdru\u00df\u201c. Letzter Roman erz\u00e4hlt die Geschichte eines in den 1950er Jahren hingerichteten Gro\u00dfgrundbesitzers, der in wechselnden Reinkarnationen als Schwein, Esel, Affe und Stier die letzten 50 Jahre der chinesischen Geschichte erlebt und beschreibt. Auch wenn die meisten der Romane Mo Yans in der Vergangenheit spielen, lernt der Leser mindestens genausoviel \u00fcber das moderne China \u2013 aber eben durch den literarischen Spiegel, eine Qualit\u00e4t, die vielen der im Westen so gelobten \u201epolitischen\u201c Werke abgeht. F\u00fcr das Nobelpreiskommitee war er wohl nicht politisch genug.<br \/>\nSollte in der nahen Zukunft wieder ein Chinese den Literaturnobelpreis bekommen, so w\u00e4re Ma Jian ein hei\u00dfer Kandidat. Mit \u201ePeking Koma\u201c legt er eine literarisch ambitionierte Chronik der Studentenbewegung von 1989 vor, aus der Perspektive eines seit 20 Jahren im Koma dahinvegetierenden Studentens. Und sein Reisebericht \u201eRed Dust\u201c, die Geschichte einer mehrmonatigen Wanderung durch das Reich der Mitte, ist so ziemlich das Beste, was in den letzten 20 Jahren in China geschrieben wurde. F\u00fcr Chinainteressierte ist es zudem das ideale Einstiegsbuch, das sich auch ausgezeichnet auf einer langen Zugfahrt durch das Reich der Mitte lesen l\u00e4sst. Wer den Sichuan und den Yangzi bereist, sollte sich \u201eDer Berg der Seele\u201c ins Gep\u00e4ck legen. Und Mo Yans B\u00fccher passen eigentlich immer.<\/p>\n<p>Literaturtipp:<br \/>\n\u2022\tMa Jian \u201eRed Dust\u201c, Schirmergraf (M\u00e4rz 2009) ISBN: 978-3865550637<br \/>\n\u2022\tGao Xingjian \u201eBerg der Seele\u201c, Fischer (November 2006) ISBN: 978-3596152506<br \/>\n\u2022\tMo Yan \u201eDer \u00dcberdruss\u201c. Horlemann (Mai 2009) ISBN: 978-3895022722<br \/>\n\u2022\tWang Shuo: \u201eOberchaoten\u201c Diogenes Verlag (2001) ISBN: 978-3257232622<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus aktuellem Anlass ein Artikel, den ich vor einem halben Jahr geschrieben habe. So kann man sich t\u00e4uschen, nun ist es tats\u00e4chlich Mo Yan geworden. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch, es h\u00e4tte zumindest in China keine bessere Wahl gegeben! Literatur s\u00fc\u00df-sauer-scharf Chinesische Literatur der Gegenwart Zwischen Zensur und Markt, Politik und Eros, Moderne und Tradition sucht die chinesische Literatur ihren Platz auf der Weltb\u00fchne. 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