{"id":7339,"date":"2012-12-07T15:47:08","date_gmt":"2012-12-07T13:47:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.china-by-bike.de\/blog\/?p=7339"},"modified":"2019-04-09T16:40:40","modified_gmt":"2019-04-09T14:40:40","slug":"zuruck-nach-yangon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/2012\/12\/zuruck-nach-yangon\/","title":{"rendered":"Zur\u00fcck nach Yangon"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/china-by-bike.de\/touren\/mian.php\" target=\"blank\">Entlang der Burmastra\u00dfe<\/a>, 10.11. bis 09.12.2012<\/strong> <\/p>\n<p><em>Letzter Tag in Myanmar, Spaziergang in Taungy und Flug nach Yangon, Abschlussessen und Vertrinken der letzten Kyatt, keine Radkilometer<\/em><\/p>\n<p>So schnell ist er dann auf einmal da, der letzte Tag. Und es ist ein Tag an dem wir Ausschlafen k\u00f6nnen, erstmals auf dieser Reise haben wir das Fr\u00fchst\u00fcck auf 8 Uhr gelegt. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck demontieren wir dann die R\u00e4der, die recht wacker durchgehalten haben, wir hatten jede Menge Plattf\u00fc\u00dfe und zwei Felgen haben den Geist aufgegeben und gestern ist dann noch ein Schaltauge gebrochen, aber immer haben wir die leichten Sch\u00e4den einigerma\u00dfen richten k\u00f6nnen und wir brauchten niemanden auf den Bus verbannen. Zur\u00fcckgelegt haben wir in Burma 1120 Kilometer auf dem Rad.<br \/>\n Auch bin ich sehr froh, dass wir die Tour ohne St\u00fcrze und Blessuren hinbekommen haben, bei den l\u00f6cherigen Pisten ist das nicht so selbstverst\u00e4ndlich. Weniger gef\u00e4hrlich war der Verkehr in Burma, alle fahren gesittet und vorsichtig, richtig dichten Verkehr gibt es eigentlich nicht und auch das, was unser lokaler F\u00fchrer Aung als Stau in Yangon und Mandalay bezeichnet, geht in anderen St\u00e4dten noch als z\u00e4hflie\u00dfender Verkehr durch. Unangenehm ist vor allem die Tatsache, dass in den 80er Jahren der Verkehr vom britischen Linksverkehr auf Rechtsverkehr umgestellt wurde. Allerdings sind die meisten Fahrzeuge immer noch auf die koloniale Verkehrsvariante ausgelegt und beim \u00dcberholen blasen die LKW und PKW dann dem Radler die Abgase direkt ins Gesicht und so manch ein Fahrzeug zieht eine m\u00e4chtig stinkende, schwarze Abgaswolke hinter sich her. Das war auf einige Stra\u00dfen mit viel LKW Verkehr recht belastend, vor allem im ersten Teil der Tour, gegen Ende, auf unserem Weg durch das Shan-Hochland wurde es dann immer bisher, bis hin zu den komplett einsamen Stra\u00dfen, die wir in den letzten Tagen geradelt sind.<br \/>\nBei dem hei\u00dfen Klima am Anfang und den schlecht regulierbaren Klimaanlagen waren wir am Anfang der Tour fast alle erk\u00e4ltet. Bei den hohen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit, hat sich dann ein leichter Husten konsequent gehalten. Unterwegs haben wir schon Scherze dar\u00fcber gemacht und Christian wollte bei \u201eWetten dass\u2026.\u201c auftreten und die einzelnen Reiseteilnehmer am Husten erkennen. Ebenso blieben nat\u00fcrlich einige Durchf\u00e4lle nicht aus, aber die waren in der Regel nach ein bis zwei Tagen wieder ausgestanden. Aber auch das ist normal in einem Land, in dem wir verw\u00f6hnten Mitteleurop\u00e4er einer Keiminvasion ausgesetzt sind, die unser K\u00f6rper nicht gewohnt ist. Nicht das Essen ist das Problem, sondern eher die Hygiene drumherum. Zubereitet am gleichen Tag sind die burmesischen Currys gut vertr\u00e4glich, noch weniger Gefahr ist man an den Gark\u00fcchen ausgesetzt, hier wird alles frisch zubereitet. Anders sieht es aus, wenn man beobachtet, wie das Geschirr gesp\u00fclt wird, da muss oft das Wasser aus dem n\u00e4chsten Fluss oder See herhalten, ohne dass es vorher gekocht wird. Auch ist es ratsam Eis oder Gefrorenes grunds\u00e4tzlich zu meiden.<br \/>\nDen letzten tag verbringt die Gruppe bei einem Spaziergang, w\u00e4hrend ich noch ein wenig an den R\u00e4dern herumschraube und mein Gep\u00e4ck sortiere. Unten im Hotel bereitet man alles f\u00fcr eine gro\u00dfe Hochzeit vor, als wir dann zum Flughafen aufbrechen erscheinen dann auch die ersten G\u00e4ste und das Brautpaar f\u00fcr ein gro\u00dfes Gelage. Die Braut ist kr\u00e4ftig gebaut und nicht mehr die allerj\u00fcngste, der Br\u00e4utigam schaut daneben wie ein kleiner sch\u00fcchterner Junge aus\u2026.wo die Liebe eben hinf\u00e4llt.<br \/>\nDer Begriff Airport f\u00fcr das Flugfeld in Heho ist etwas hoch gegriffen, ich w\u00fcrde es eher als Feldflughafen bezeichnen, auch wenn die Start und Landebahn betoniert ist. Das gep\u00e4ck wird in klapprigen Schiebekarren vom staubigen Parkplatz zum Flieger gebracht, auf Formalit\u00e4ten wird weitgehend verzichtet, unsere P\u00e4sse will niemand sehen, wir bekommen die Bordkarten gegen Vorlage einer Namensliste. Auch die Sicherheitskontrolle hat eher symbolischen Charakter. Zwar l\u00e4uft das Gep\u00e4ck durch das X-Ray, aber der Platz am Monitor ist nicht besetzt, zumal wir vorher schon die Gelegenheit hatten, mal einen Blick auf das Flugfeld zu werfen. Waffen in der Gr\u00f6\u00dfe einer Bazooka w\u00e4ren ohne weiteres hier einschmuggelbar.<br \/>\nUnser Flieger ist rappelvoll, diesmal ist es keine Propellermaschine sondern ein kleiner zweistrahliger Jet, der holpert rappelnd \u00fcber die Piste und hebt ab in den burmesischen Himmel. nach 20 Minuten wird dann schon wieder gelandet, der geneigte Passagier erf\u00e4hrt dann vom Zwischenstopp in Mandalay, hier steigen Passagiere aus und andere wieder zu und es muss sogar noch einmal nachgetankt werden. Danach ist es nur noch eine knappe Stunde bis nach Yangon und die Gep\u00e4ckausgabe hier auf dem regionalen Terminal ist auch wieder abenteuerlich. Aber alles Gep\u00e4ck kommt gut an und wir steuern noch vor dem Hotel ein Restaurant an. Heute sind wir vom lokalen Veranstalter \u201e7 Days\u201c in einem Thai-Restaurant eingeladen.  Das Essen kommt gut an, auch wenn es nicht einmal ann\u00e4hernd Thai-Sch\u00e4rfe hat.<br \/>\nDanach nehmen wir bei einem letzten k\u00fchlen Myanmar Bier Abschied vom Land der freundlichen Menschen, der Pagoden und Stupa, den tollen Landschaften und den manchmal recht holperigen Stra\u00dfen. Allen hat das Land ausnehmend gefallen, wir werden sehen, wer noch einmal wiederkommt, denn unsere fast einmonatige Reise hat ja die meisten Sehensw\u00fcrdigkeiten abgedeckt. Aber ich denke, dass nach ein paar Jahren die Neugier wieder erwacht und so manch einer sehen will, wie sich das Land nach seine schrittchenweisen \u00d6ffnung entwickelt hat und bis dahin d\u00fcrften dann auch einige Ecken und enden des Landes f\u00fcr den Tourismus zug\u00e4ngig sein, in denen heute noch bewaffnete Konflikte toben.<br \/>\nF\u00fcr mich steht allerdings fest, dass ich nicht zum letzten Male im Lande bin, ich habe mich gleich wieder auf die Liste f\u00fcr die Reise im n\u00e4chsten Winter setzen lassen.<\/p>\n<!-- default-view.php -->\n<div\n\tclass=\"ngg-galleryoverview default-view \n\t\t\"\n\tid=\"ngg-gallery-e2a3cfcfc7da3567557c97f782af1b68-1\">\n\n\t\t<!-- Thumbnails -->\n\t\t\t\t<div id=\"ngg-image-0\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box \n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\" \n\t\t\t>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"ngg-gallery-thumbnail\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-content\/gallery\/2012-12-07_1\/dsc_6178.jpg\"\n\t\t\t\ttitle=\"\"\n\t\t\t\tdata-src=\"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-content\/gallery\/2012-12-07_1\/dsc_6178.jpg\"\n\t\t\t\tdata-thumbnail=\"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-content\/gallery\/2012-12-07_1\/thumbs\/thumbs_dsc_6178.jpg\"\n\t\t\t\tdata-image-id=\"12803\"\n\t\t\t\tdata-title=\"dsc_6178\"\n\t\t\t\tdata-description=\"\"\n\t\t\t\tdata-image-slug=\"dsc_6178\"\n\t\t\t\tclass=\"shutterset_e2a3cfcfc7da3567557c97f782af1b68\">\n\t\t\t\t<img\n\t\t\t\t\ttitle=\"dsc_6178\"\n\t\t\t\t\talt=\"dsc_6178\"\n\t\t\t\t\tsrc=\"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-content\/gallery\/2012-12-07_1\/thumbs\/thumbs_dsc_6178.jpg\"\n\t\t\t\t\twidth=\"100\"\n\t\t\t\t\theight=\"75\"\n\t\t\t\t\tstyle=\"max-width:100%;\"\n\t\t\t\t\/>\n\t\t\t<\/a>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div> \n\t\t\t\n\t\n\t<br style=\"clear: both\" \/>\n\n\t\t<div class=\"slideshowlink\">\n\t\t<a href='https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/2012\/12\/zuruck-nach-yangon\/nggallery\/slideshow'>[Show as slideshow]<\/a>\n\t\t\n\t<\/div>\n\t\n\t\t<!-- Pagination -->\n\t\t<div class='ngg-clear'><\/div>\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entlang der Burmastra\u00dfe, 10.11. bis 09.12.2012 Letzter Tag in Myanmar, Spaziergang in Taungy und Flug nach Yangon, Abschlussessen und Vertrinken der letzten Kyatt, keine Radkilometer So schnell ist er dann auf einmal da, der letzte Tag. 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