{"id":8343,"date":"2013-05-28T07:26:29","date_gmt":"2013-05-28T06:26:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.china-by-bike.de\/blog\/?p=8343"},"modified":"2019-04-09T16:14:12","modified_gmt":"2019-04-09T14:14:12","slug":"what-to-do-in-katmandu-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/2013\/05\/what-to-do-in-katmandu-ii\/","title":{"rendered":"What to do in Katmandu II?"},"content":{"rendered":"<p><em>letzter Tag in Katmandu mit Spazierg\u00e4ngen und Einkaufen oder Auskurieren, Kofferpacken und am Abend dann zur\u00fcck in Richtung &#8222;Sp\u00e4twinter&#8220;, alles noch einmal bei sommerlicher Sonne bis 30 Grad und einem sch\u00f6nen Gewitterguss<\/em><\/p>\n<p>Das war also unser Tibetreise, die endet heute nicht so erquicklich, denn irgendetwas bei unserem Abschlussessen ist schief gelaufen. Klaus liegt total flach und hat die Nacht auf der Toilette verbracht. Lore bekommt ein wenig Fieber, nach dem Fr\u00fchst\u00fcck verbschiedet sich Georg aufs Krankenlager, sein Kreislauf ist total zusammengesackt. Petra und ich sind mit einem zus\u00e4tzlichen Toilettengang noch einmal glimpflich davon gekommen. Der &#8222;Rest&#8220;, also Markus und Rainer zeigen keinerlei Beschwerden. Ergr\u00fcnden k\u00f6nnen wir die Ursache nicht. Am Bier kann es nicht gelegen haben, es haben nicht alle welches getrunken, ebenso wie am Fisch, an den Pilzen oder am Gem\u00fcse- einfach r\u00e4tselhaft!<\/p>\n<p>Was also tun am einem solchen Tag in Katmandu? Ich hatte mich eh schon f\u00fcr ein paar Stunden an  den Computer abgemeldet, um f\u00fcr alle noch die Bilder fertig zu bearbeiten, bei 12 GB an Rohmaterial eine Menge an Arbeit. Rainer und Lore machen noch einen l\u00e4ngeren Spaziergang im Zentrum, den beiden fehlen ja die ersten Katmandu Tage und der  Rest liegt dann im Krankenlager. Gl\u00fccklicherweise k\u00f6nnen wir unsere Zimmer ohne Aufpreis bis zum Abend behalten.<\/p>\n<p>Damit bin ich eigentlich schon bei der abschlie\u00dfenden Statistik: Wir haben auf unserer Tour etwas mehr als 1000 Kilometer gefahren und dabei stattlich 10.000 H\u00f6henmeter zur\u00fcckgelegt. Am Anfang hatten wir fast alle ein paar Probleme mit der d\u00fcnnen Luft, was sich vor allem durch pochende Kopfschmerzen bemerkbar machte. Zum Ende hin, hatten wir uns dann recht gut an die H\u00f6he angepasst und kamen die letzten 5000er fast ohne Atemschwierigkeiten \u00fcbers Himalaya.<\/p>\n<p>Das Wetter war uns eher ein guter Begleiter, erst hier in Nepal gab es einen nennenswerten Regenguss, als auch einen Schauer in Lhasa. Die Temperaturen schwankten in den Bergen zwischen knapp \u00fcber null Grad bis hin zu 25 Grad oder vielleicht sogar mehr. Der Wind frischte in der Regel mittags auf und blies uns dann leicht bis kr\u00e4ftig entgegen, das war aber nie ein richtig gro\u00dfes Problem, tendenziell hatten wir wohl mehr Gl\u00fcck mit dem Wind, als andere Gruppen.<br \/>\nDas tolle Wetter hatte nat\u00fcrlich den grandiosen Nebeneffekt, dass wir tagelang wunderbare Sicht auf die h\u00f6chsten Gipfel der Welt hatten, eigentlich sch\u00f6ner, als wir es uns ertr\u00e4umt hatten. Wir haben sie alle gesehen, die gro\u00dfen 8000er und die namenlosen 7000er und wir waren richtig nahe dran. Und nicht nur deshalb hat sich die Tour richtig gelohnt.<\/p>\n<p>Interessant war es mit den tibetischen Pilgern die Tempel zu umrunden und in dunklen mit Yakbutterlampen beleuchteten R\u00e4umen buddhistischen M\u00f6nchen beim Singen zuzuh\u00f6ren. Die Menschen in Tibet sind etwas verschlossener, als man das aus anderen Reisel\u00e4ndern in Asien kennt, aber wir haben tolle Gesichter gesehen und viele fr\u00f6hliche und lachende Kinder, auch wenn wir ziemlich oft den Ruf nach &#8222;money&#8220; geh\u00f6rt haben und das bis ins hinterletzte Dorf.<\/p>\n<p>Kulinarisch ist Tibet nat\u00fcrlich auch nicht sehr einfach, allerdings k\u00f6nnen wir da den Chinesen recht dankbar sein, die nicht nur die tolle Infrastruktur geschaffen haben, die ein solche Radreise erst m\u00f6glich macht, sondern auch daf\u00fcr, dass man ab und an dann doch zum &#8222;Chinesen&#8220; essen gehen kann, wo es dann doch eine recht ordentlich Auswahl an Gerichten gab.<\/p>\n<p>Unsere R\u00e4der haben gut durchgehalten, drei Plattf\u00fc\u00dfe haben wir geflickt, eine gerissene kette gewechselt und einen fast zerschlissenen Mantel gewechselt, das war&#8217;s!  Au\u00dfer einem Sturz gleich am ersten Radeltag, gab es auch sonst keine gr\u00f6\u00dferen Ungl\u00fccke und Erkrankungen, wenn man sich den heutigen und letzten Tag einmal wegdenkt.<\/p>\n<p>Die Bilanz der Tour ist also eine sehr positive, auch weil wir ein recht gute Gruppe mit starken Radfahrern waren. Ich hoffe, dass wir uns irgendwann in den n\u00e4chsten Jahren wieder auf den Stra\u00dfen und Pisten Asiens wieder treffen werden: Einen lieben Gru\u00df noch einmal an alle, ich hoffe ihr seid gut zu Hause angekommen und habt die letzten Auswirkungen unseres Abschlussessens gut \u00fcberstanden! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>letzter Tag in Katmandu mit Spazierg\u00e4ngen und Einkaufen oder Auskurieren, Kofferpacken und am Abend dann zur\u00fcck in Richtung &#8222;Sp\u00e4twinter&#8220;, alles noch einmal bei sommerlicher Sonne bis 30 Grad und einem sch\u00f6nen Gewitterguss Das war also unser Tibetreise, die endet heute nicht so erquicklich, denn irgendetwas bei unserem Abschlussessen ist schief gelaufen. Klaus liegt total flach und hat die Nacht auf der Toilette verbracht. Lore bekommt ein wenig Fieber, nach dem Fr\u00fchst\u00fcck verbschiedet sich Georg aufs Krankenlager, sein Kreislauf ist total&#8230;<\/p>\n<p class=\"continue-reading-button\"> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/2013\/05\/what-to-do-in-katmandu-ii\/\">Weiter lesen!<i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[53],"tags":[205],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8343"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39188,"href":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8343\/revisions\/39188"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}