{"id":8411,"date":"2013-06-11T22:28:12","date_gmt":"2013-06-11T21:28:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.china-by-bike.de\/blog\/?p=8411"},"modified":"2019-04-11T14:24:52","modified_gmt":"2019-04-11T12:24:52","slug":"schnapsideen-nachgereichtes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/2013\/06\/schnapsideen-nachgereichtes\/","title":{"rendered":"Schnapsideen (Nachgereichtes)"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/china-by-bike.de\/touren\/san.php\" target=\"blank\">Die Drei Schluchten des Yangzi<\/a>, 10.04. bis 05.05.2013<\/strong><\/p>\n<p>Die Reise liegt bereits mehr als f\u00fcnf Wochen zur\u00fcck, hat jedoch ein Nachspiel. Zwei sogar!<\/p>\n<p><strong>Meine Schnapsidee:<\/strong><br \/>\nAm letzten Abend in Shanghai sa\u00dfen wir noch in der Bar des Hotels zusammen. Man\u00f6verkritik. Was hat an der Reise gefallen, was weniger und was k\u00f6nnte man besser machen. Viel Lobhudelei seitens der Teilnehmer \u00fcber die Reise, viel Lobhudelei seitens der der Reiseleitung \u00fcber die Teilnehmer. Aber auch Anregungen. Zum Beispiel wurde angeregt einen weiteren Ruhetag irgendwo einzubauen. Das werden wir (also China By Bike) im n\u00e4chsten Jahr auch machen. Die Reise wird deswegen nicht l\u00e4nger, aber der halbe Tag in Wuhan wird daf\u00fcr gestrichen.<\/p>\n<p>Irgendwann im Laufe des Abends (war es noch bei der ersten Flasche Schnaps oder schon bei der zweiten?) kam ich auf die Idee die Teilnehmer um ein kleines Statement mit der \u00dcberschrift <em>&#8222;Was bei mir zur\u00fcck geblieben ist&#8220;<\/em> zu bitten mit dem Hintergedanken, diese hier im Blog zu ver\u00f6ffentlichen. Selbstredend auf freiwilliger Basis!<\/p>\n<p>Nun, hier sind sie (in ungeordneter Reihenfolge).<\/p>\n<p>Von Brigitte und Wolfgang:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Zimmerservice<\/strong><br \/>\nNach dem wohlschmeckenden Schmutzbier, nach den doch teilweise sehr anstrengenden Touren, sorgte Christof immer wieder f\u00fcrsorglich f\u00fcr uns. Kaum eingecheckt, klopfte es an der Zimmert\u00fcr: \u201eZimmerservice\u201c Christof versorgte uns mit einem T\u00fctchen Nescafe .<\/p>\n<p><strong>H\u00e4gen Dazs<\/strong><br \/>\nJa wirklich ein sehr genussvolles, leckeres Eis. Gierig nach etwas S\u00fc\u00dfem musste es einfach mal etwas Besonderes sein. Doch der Preis haute uns schier vom Hocker. Bezahlten wir doch umgerechnet 7,50 \u20ac f\u00fcr den Genuss, das war viel mehr als die Kosten f\u00fcr ein komplettes Abendessen. \u201eNa ja man g\u00f6nnt sich ja sonst nichts\u201c.<\/p>\n<p><strong>Windschatten fahren<\/strong><br \/>\nDie letzten Kilometer von jeder Tagesetappe sollten einfach gestrichen werden. \u201eBine, da bin ich ganz deiner Meinung.\u201c Gut, dass uns Wolfgang meistens im Pulk zum Hotel peitschte. Das Fahren im Windschatten in der Gruppe machte gro\u00dfen Spa\u00df. Und so waren auch die letzten Kilometer gut zu schaffen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Von Sabine:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eUnglaublich\u201c das ist das Wort, was ich am meisten benutzt habe und was in Beschreibungen am h\u00e4ufigsten vorkommt: unglaublich sind die Baustellen, die Skyline von Shanghai und dem \u201eletzten Nest\u201c, die Geschwindigkeit, das permanente Hupen, die M\u00fcll\u201centsorgung\u201c, die Freundlichkeit und die Neugier der Leute, die uns begegnet sind.<\/p><\/blockquote>\n<p>Von Franz:<\/p>\n<blockquote><p>Ich, der sehr viel Wert auf die richtige Radkleidung legt, wurde zum Gl\u00fcck auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcckgeholt. Einige Mitradler konnten mir beweisen (sicher unbewu\u00dft), dass eine relativ anspruchsvolle Radtour auch mit &#8222;normaler&#8220; Bekleidung zu bew\u00e4ltigen ist. Sch\u00f6n, dass man sich nicht nur von der Werbung beeinflussen l\u00e4sst. Deshalb kam ich mir manchmal overdressed vor.<\/p><\/blockquote>\n<p>Von Silvia:<\/p>\n<blockquote><p>Da ich nicht zu der Kategorie mutiger Mensch geh\u00f6re, war manches auf der Reise eine besondere Herrausforderung. Wie das radeln in den nicht so gro\u00dfen St\u00e4dten (vielleicht nur 2 oder 3 Mio), die Abfahrten oder das fahren, wenn ein LKW nach dem anderen uns \u00fcberholte. Eine besondere Anforderung war die einzige Wanderung der Reise. Gut im Blog beschrieben (auf den Hua Shan). Beim Begehen der 1000 Stufen (eine Leiter senkrecht nach oben) h\u00e4tte ich mir Saugn\u00e4pfe an den H\u00e4nden gew\u00fcnscht, Schwerkraft, damit man sich immer wieder weiter nach vorne beugt oder einfach nur, dass die H\u00e4nde nicht so schwitzen. Damit man sich am Gel\u00e4nder festheben kann. Ich habe es aber geschafft. War dann m\u00e4chtig stolz auf mich. Ich war aber auch froh, dass ich nicht die einzige mit dieser H\u00f6henangst war und dass ich von nicht allein gelassen worden bin.<br \/>\nFazit: die Reise hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass ich etwas mutiger gewordern bin.<\/p><\/blockquote>\n<p>Von Renate und Werner:<\/p>\n<blockquote><p>Besonders am\u00fcsant war unser erster Eindruck nach Ankunft in Beijing:<br \/>\nWir haben uns ja \u2013 wie bereits berichtet aufgrund der Fotos auf der Homepage \u2013 sehr auf das wirklich \u201echinesische\u201c Hotel gefreut; wir mu\u00dften aber einige Runden in Beijing mit dem Taxi drehen, da wie angek\u00fcndigt, der Taxifahrer das Hotel lange nicht gefunden und schlie\u00dflich nach DREI Telefonaten zumindest die richtige Stra\u00dfe entdeckt hat;<br \/>\nDann f\u00fchrte laut Taxifahrer nur diese Einbahnstra\u00dfe zum Hotel, also haben wir das erste Mal auf dieser Reise unser Gep\u00e4ck so richtig lange Zeit die Stra\u00dfe hinein gezogen und geschoben. Aber die M\u00fche hat sich gelohnt: unser Hotel war wie`s wir uns vorgestellt hatten!<\/p>\n<p><em>(Anmerkung von Old Cover: Renate und Werner sind eigenst\u00e4ndig von \u00d6sterreich nach Beijing angereist und dort schon vor der Gruppe eingetroffen. Daher die selbstorganisierte Fahrt vom Flughafen ins Hotel)<\/em><\/p>\n<p>Eine bleibende Erinnerung wird f\u00fcr uns auch unser Wandertag (- oder Bergtag?) auf den Hua Shan sein:<br \/>\nNach den Angaben unseres Christof waren an jenem besagten Tag 1.600 H\u00f6henmeter zur\u00fcckzulegen, was die \u201e\u00c4lpler\u201c jedenfalls w\u00f6rtlich nahmen und auf alle F\u00e4lle umzusetzen gedachten; laut Christof w\u00e4ren diese 1.600 hm bereits am Nordgipfel erledigt und dann mit der Seilbahn auf der \u00f6stlichen Seite wieder ins Tal;<br \/>\nNachdem unser H\u00f6henmesser am erreichten Nordgipfel jedoch \u201enur\u201c 1.300 H\u00f6henmeter anzeigte und der dritte vorauseilende \u201e\u00c4lpler\u201c aus der Schweiz auch nicht mehr zu sehen war, entdeckten wir mit Hilfe einiger chinesischer und gl\u00fccklicherweise etwas englischsprechender Studenten und deren Karte, dass die 1.600 H\u00f6henmeter erst am Westgipfel zu erreichen sind. Also haben die pflichtbewussten Tiroler ihren Aufstieg bis zum Westgipfel fortgesetzt und tats\u00e4chlich die 1.600 hm geschafft.<br \/>\nIm Nachhinein \u201eGottseidank\u201c, denn der weitere Aufstieg war landschaftlich noch einmal eine Steigerung und zudem war die Seilbahn vom Westgipfel ins Tal eine der spektakul\u00e4rsten, mit der wir je gefahren sind. Ein von der Talstation halbst\u00fcndlich abfahrender Shuttlebus hat uns nach 1-st\u00fcndiger Fahrt zur\u00fcck nach Hua Shan gebracht und direkt vor unserem Hotel abgesetzt.<br \/>\nAu\u00dferdem war f\u00fcr uns die gesamte Bergtour etwas besonderes, da wir in unserem Leben noch nie 1.600 H\u00f6henmeter \u00fcber Stufen (!!) zur\u00fcckgelegt haben.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Ihre Schnapsidee:<\/strong><br \/>\nIch war mental noch gar nicht wieder in Deutschland angekommen, da trudelten pl\u00f6tzlich CARE-Pakete f\u00fcr mich im B\u00fcro ein. Von der Gruppe, sieben an der Zahl (wir waren mit vier Paaren und drei Einzelreisenden unterwegs). Jedes Paket war gef\u00fcllt mit \u00fcberwiegend nahrhaften Spezialit\u00e4ten der jeweiligen Heimatregionen. Da war Lesefutter aus Bremen dabei, S\u00fc\u00dfwaren und K\u00e4se aus der Schweiz, Skatbl\u00e4tter aus dem Altenburger Land, Wurst und Schinken \u00f6ko-biologischer Herkunft aus Tirol sowie viel Festes und Fl\u00fcssiges aus Baden Baden Baden und M\u00fcnster.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt mehr Fl\u00fcssiges als Festes, siehe Bild unten. Das zeigt nur die Spitze des Schnapsberges, die ganzen Bierflaschen, die sich ebenso reichlich in den Paketen l\u00fcmmelten, musste ich inzwischen entsorgen. Aus Haltbarkeitsgr\u00fcnden. Der Inhalt wurde oral entsorgt, die Verpackung am Automaten.<\/p>\n<p>Mir war die ganze Sache mit den Paketen etwas peinlich, denn da sie bis auf eine Ausnahme alle an das B\u00fcro geschickt wurden bekamen meine Mitarbeiter die Aktion nat\u00fcrlich direkt mit. Sie munkelten, dass ich mich w\u00e4hrend der Tour als armer Schlucker ausgegeben habe. Einer, der weder etwas zu bei\u00dfen, noch zu schlucken noch zu lesen hat. Wenn die nur w\u00fcssten \ud83d\ude09<br \/>\nAn die Gruppe: <strong>Danke, danke, danke!<\/strong><\/p>\n<p>Soweit die Schnapsideen. Und jetzt doch noch schnell Statistisches:<\/p>\n<ul>\n<li>Geradelte Kilometer: 1.088,8<\/li>\n<li>Nach oben: 11.793 m<\/li>\n<li>Nach unten: 11.980 m<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vor dieser Tour muss sich also wahrlich niemand f\u00fcrchten, es geht schlie\u00dflich mehr runter als hoch! \ud83d\ude42<br \/>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-8411 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/2013\/06\/schnapsideen-nachgereichtes\/flaschenpost\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/flaschenpost-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n<br \/>\n[map style=&#8220;width: auto; height:400px; margin:20px 0px 20px 0px; border: 1px solid black;&#8220; gpx=&#8220;https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/San131_Komplett.gpx&#8220;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Drei Schluchten des Yangzi, 10.04. bis 05.05.2013 Die Reise liegt bereits mehr als f\u00fcnf Wochen zur\u00fcck, hat jedoch ein Nachspiel. 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