{"id":8884,"date":"2013-10-01T14:20:58","date_gmt":"2013-10-01T13:20:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.china-by-bike.de\/blog\/?p=8884"},"modified":"2014-02-20T20:47:52","modified_gmt":"2014-02-20T19:47:52","slug":"erstmal-zum-yangzi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/china-by-bike.de\/blog\/2013\/10\/erstmal-zum-yangzi\/","title":{"rendered":"Erstmal zum Yangzi"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auf den Spuren von Wanda, 26.09. bis 14.12.2013<\/strong><\/p>\n<p><em>Auf und ab von Zhongdian nach Benzilan, sch\u00f6nes Radfahrwetter bei durchschnittlich 20 Grad<\/em><br \/>\nObwohl uns allen die H\u00f6henluft gut bekommen ist, sind wir erst einmal froh, heute die 3.000-Meter-Marke wieder von unten anzuschauen.<\/p>\n<p>Ein letztes Mal fahren wir durch die tibetischen H\u00e4userfassaden von Zhongdian\/Shangri-la, biegen dann an einer staubigen Kreuzung nach links ab und sind auf dem Weg. Vor acht Jahren, als Andreas und ich die Erkundung gemacht haben, die es dann in die ersten Kapitel des Buches &#8222;Ein Bus namens Wanda&#8220; gebracht hat, war die Stra\u00dfe nach Benzilan eine br\u00fcchige Landstra\u00dfe mit kaum Verkehr. Heute zieht sich eine gut ausgebaute Schnellstra\u00dfe von Zhongdian nach Benzilan, der wir erst einmal folgen. Gl\u00fccklicherweise h\u00e4lt sich der Verkehr weiterhin in Grenzen, nur ab und zu donnert ein Lastwagen auf dem Weg nach Tibet an uns vorbei.<\/p>\n<p>Die erste H\u00f6he ist nach gut 20 km \u00fcberwunden, dann geht es eine Weile bergab und wir haben die Qual der Wahl: Bequem aber langweilig auf der neuen oder ein weiterer Pass auf der alten, weitaus interessanteren Stra\u00dfe. 15 km und 300 H\u00f6henmeter mehr. Die Entscheidung f\u00e4llt eindeutig aus: Wir fahren auf der alten Stra\u00dfe in Richtung Yangzi. Da der Ort Nixi, warum auch immer, netterweise auf die Passh\u00f6he verschoben wurde, finden wir sogar eine ausgezeichnete Gark\u00fcche genau zur Mittagszeit und laben uns an Nudelsuppen und Kaltgetr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Dann geht es im Schu\u00df bergab, tibetische H\u00e4user sau\u00dfen an uns vorbei, allesamt neu gebaut. Zwischendrin stehen die blauen Behelfszelte f\u00fcr Opfer des Erdbebens vor einem Monat, dessen Zentrum Balagezong war, eigentlich unser heutiges Ziel. Da von dem Hotel in Balagezong nicht mehr viel \u00fcbrig ist, fahren wir direkt nach Benzilan und sind gegen 16:30 Uhr am Ziel. Das Benzilan Hotel, eine blumengeschm\u00fcckte Oase zwischen Baustellen und Notunterk\u00fcnften. Etwas skurill, aber auch gut zu sehen, dass die erdbebenopfer gut versorgt sind. Kurz vor Benzilan wurden mehrere Reihenhaussiedlung f\u00fcr die Erdbebenopfer gebaut, einige fast fertig, einen guter Monat nach der Katastrophe.<\/p>\n<p>Den Tag beschlie\u00dft eine warme Dusche und ein lauschiges Abendessen bei immerhin 22 Grad abends um 20:00 Uhr. Der letzte Eindruck ist der Blick aud den familieneigenen Weinberg.<br \/>\n<strong>[map style=&#8220;width: auto; height:400px; margin:20px 0px 20px 0px; border: 1px solid black;&#8220; maptype=&#8220;ROADMAP&#8220; gpx=&#8220;https:\/\/china-by-bike.de\/wanda\/wp-content\/uploads\/2013-10-01_Wanda131.gpx&#8220;]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den Spuren von Wanda, 26.09. bis 14.12.2013 Auf und ab von Zhongdian nach Benzilan, sch\u00f6nes Radfahrwetter bei durchschnittlich 20 Grad Obwohl uns allen die H\u00f6henluft gut bekommen ist, sind wir erst einmal froh, heute die 3.000-Meter-Marke wieder von unten anzuschauen. 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