Reiseinformationen

Konditionelle Anforderungen

Header008

Unsere Radtouren sind für Leute geeignet, die über eine mittlere bis gute körperliche Kondition verfügen. Das Streckenprofil verlangt keine sportlichen Höchstleistungen, ist aber für gänzlich untrainierte Radfahrer weniger geeignet.

Zu Ihrer Orientierung sind die Touren in drei Kategorien eingeteilt, abhängig von durchschnittlicher Länge und Geländeprofil der Etappen; die Tagesausflüge gelten dabei nicht als Etappen. Die Einteilung erfolgte aus den Aufzeichnungen mittels GPS.

  • leicht

Geruhsames Radeln auf großteils ebenen Strecken. Streckenlänge im Schnitt unter 40 km und unter 400 Höhenmetern pro Tag.

  • mittel

Etappen sind länger und es sind Steigungen zu überwinden. Streckenlänge im Schnitt um 60 km und unter 800 Höhenmetern pro Tag.

  • anspruchsvoll

Anspruchsvolles Radeln mit längeren Anstiegen. Streckenlänge im Schnitt um 80 km und um 1.000 Höhenmeter pro Tag.

Beinahe alle unserer Touren werden mit Gepäcktransfer und/oder Begleitfahrzeug durchgeführt. Näheres entnehmen Sie bitte dem Leistungskatalog zu der jeweiligen Reise.

Bei Touren, auf denen Sie Ihr Gepäck auf dem Fahrrad selber mitführen, schicken wir Ihren Koffer mit überschüssigem Gepäck vom Startort der Fahrradtour zum Endziel vor.

Visum

Die Visagebühren sind nicht im Reisepreis enthalten. Zur Beantragung des Visums bei den jeweiligen Botschaften benötigen wir bis spätestens vier Wochen, bei manchen Touren bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn den Reisepass im Original, zusammen mit dem ausgefüllten und mit Passbild versehenen Visumantrag. Der Reisepass muss bei Reiseantritt noch mindestens sechs Monate gültig sein. Sie erhalten ihn dann etwa zwei Wochen vor Abreise zusammen mit den restlichen Reiseunterlagen zurück. Für Laos und Kambodscha ist wahlweise auch ein Visum „on arrival“ möglich. Informationen hierzu schicken wir Ihnen gerne zu. Vietnam ist für deutsche Reisende bei einem Aufenthalt bis zu 14 Tagen visafrei.

Die Kosten für das Visum inklusive Besorgung betragen:

  • Myanmar (Burma): 65,- Euro  |  Visumantrag
  • China: 150,- Euro  |  Visumantrag
  • Kambodscha (auch „on arrival“ möglich): 55,- Euro  |  Visumantrag
  • Laos (auch „on arrival“ möglich): 70,- Euro  |  Visumantrag

Bei kurzfristiger Buchung (später als vier Wochen vor Reisebeginn) berechnen wir für die Visabesorgung einen kostenbedingten Aufpreis von 25,– Euro pro Visum. Die Visumanträge erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung. Für Teilnehmer ohne deutschen Reisepass bitten wir um Rücksprache. Alternativ kann das Visum auch selbst besorgt werden. 2012 hat die chinesische Botschaft ihre Visaformalitäten umgestellt. Es wird ein externer Dienstleister, das sogenannte Chinese Visa Application Service Center zwischengeschaltet, bei dem das Visum beantragt werden muss. Filialen gibt es in Berlin, München, Frankfurt und Hamburg. Die entsprechenden Adressen teilen wir Ihnen gerne auf Nachfrage mit. Die reguläre Bearbeitungszeit beträgt weiterhin vier Arbeitstage. Postalisch dauert es bis zu 14 Tage.

Visa für Kambodscha und Laos können in Deutschland nur in Berlin beantragt werden. Bei diesen Botschaften beträgt die Bearbeitungszeit zwischen einer und vier Wochen. Die Adressen und Öffnungszeiten teilen wir Ihnen auf Nachfrage gerne mit.

Individuelle Verlängerung

03031326TRA99.jpg,03031326TRA99.jpg

Es lohnt sich sicherlich, Asien vor der gemeinsamen Tour oder im Anschluss daran auf eigene Faust zu entdecken. Bei Interesse ist es grundsätzlich möglich, den Aufenthalt in Asien zu verlängern bzw. früher anzureisen. Hierbei stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite. Vor allem während der Hauptsaison (Anfang September bis Ende Oktober) sind Flüge von und nach China oft Monate vorher ausgebucht. Gleiches gilt für Hotels und innerchinesische Flugverbindungen sowie für Flüge nach Südostasien im Winter.

Sollte eine individuelle Verlängerung des Aufenthaltes in Asien gewünscht werden, empfiehlt es sich unbedingt, noch vor Buchung der Reise mit uns Rücksprache zu halten.

Unsere Fahrräder

Header010

In Zusammenarbeit mit dem Fahrradhersteller Giant hat China By Bike 26“ Fahrräder nach spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen zusammenbauen lassen. Die Komponenten sind zuverlässig und langlebig; dass das auch so bleibt, dafür sorgt die Wartung der Räder nach jeder Tour in den Vertragswerkstätten des Herstellers.

Die Ausstattung gründet auf der kompletten Gruppe ALIVIO von Shimano. Grobstollige Bereifung sichert festen Halt, auch auf unasphaltiertem Untergrund oder nasser Fahrbahn. Sollte einmal die Luft aus dem Reifen weichen, ermöglichen Schnellspanner die rasche Pannenbewältigung.

Der Gepäckträger ist für normales Tourengepäck konzipiert und eignet sich für alle gängigen Fahrradtaschensysteme. Die Kettenschaltung mit Untersetzung garantiert eine entspannte Bergfahrt.

Der Rahmen ist aus Aluminium und in der Herrenausführung 48 oder 56 cm hoch (nur für Teilnehmer ab einer Körpergröße von 190 cm!); das Damenrad hat eine Rahmenhöhe von 43 cm.

Die Ausstattung:

  • Aluminium-Rahmen
  • 26 Zoll Laufräder
  • Komplette Shimano Alivio Gruppe mit Rapidfire-Schaltgriffen und V-Brakes
  • 24-Gang-Kettenschaltung mit Kettenblattstufung 42, 32, 22 und Ritzeln 30,26,23,20,17,15,13,11
  • Gepäckträger, Hinterbauständer und Schutzbleche
  • Breiter Lenker mit Hörnchen

Auf den Touren „Teatime im Himalaya“, „Auf dem Dach der Welt“ und „An den Hängen des Himalaya“ kommen Fahrräder des holländischen Herstellers KOGA zum Einsatz. Mit KOGA verbindet uns seit 2008 eine fruchtbare und innovative Zusammenarbeit. Die speziell für Reiseradler entwickelten Räder haben exzellente Laufeigenschaften und sind ideal für anspruchsvolle Touren. Je nach Tour haben sie eine Shimano LX- bzw. XT Gruppe mit 27 Gängen. Damenräder gibt es von diesem Modell nicht.

17

Damenrad, 43 cm (17“) Rahmenhöhe

19

Herrenrad, 48 cm (19“) Rahmenhöhe

22

Herrenrad, 56 cm (22“) Rahmenhöhe

T-Shirts

Header015

Als kleines Andenken erhalten Sie zu Beginn Ihrer Reise mit China by Bike von Ihrem Reiseleiter ein sportliches Shirt mit dem China by Bike Logo auf der Vorderseite.

Bitte vermerken Sie bei der Anmeldung die von Ihnen bevorzugte Größe (S, M, L, XL oder XXL).

Was ist mitzunehmen

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Gepäckträger der Fahrräder sind mit allen handelsüblichen Taschensystemen kompatibel. Eine Lenkertasche (samt Halterung!) für die Dinge, die unterwegs schnell greifbar sein müssen, ist sehr praktisch. Für die Touren mit Trekkingelementen wird ein Tagesrucksack benötigt. Bei den Radtouren ohne Begleitfahrzeug müssen sie Fahrradpacktaschen für den hinteren Gepäckträger mitnehmen.

Weiterhin können oder sollten u.a. folgende Dinge mitgenommen werden:

  • leichte Sommerbekleidung
  • 1 warmen Pullover
  • (Fahrrad-) Regenbekleidung
  • Badeanzug bzw. -hose
  • Fahrradhelm oder eine andere Kopfbedeckung
  • Für die Radtouren: Feste Halbschuhe mit Profil
  • Brustbeutel oder Bauchgürtel
  • Reisemehrfachstecker
  •  Taschenmesser (bitte nicht ins Handgepäck!)
  • Taschenlampe
  • Reisewecker
  • Speicherkarten für die digitale Kamera
  • Ersatzbatterien/-akkus für Kameras
  • Ein Handtuch (nicht alle Hotels stellen Handtücher)
  • persönliche Medikamente
  • Ersatzbrille (für Brillenträger)
  • Sonnencreme (für empfindliche Haut mit höherem Lichtschutzfaktor!)
  • Lippencreme
  • Anti-Mücken-Mittel (Autan oder ähnliches)
  • Toilettenartikel

Gruppenkasse

Uighur in Kashgar

Es hat sich bewährt, gleich nach der Ankunft in China eine Gruppenkasse einzurichten, in die jeder zunächst etwa umgerechnet 30,- Euro einzahlt und die aufgestockt wird, wenn das Geld verbraucht ist. Die Gruppenkasse wird von einem Reiseteilnehmer verwaltet und dient für gemeinsame Ausgaben, wie Restaurantbesuche und Eintrittsgelder.

Wie viel Geld jeder während der Reise ausgibt, ist schwer zu sagen. Anhand der Erfahrungen der letzten Jahre müssen für Verpflegung, Eintrittsgelder und eventuelle Transporte je nach Reise und Reiseland etwa 400,- bis 650,- Euro einkalkuliert werden. Hinzu kommen natürlich noch Ausgaben für persönliche Einkäufe wie z. B. Souvenirs.

Gesundheit, Impfungen, Krankheitsfall

San017

Bei den von uns bereisten Ländern sind grundsätzlich keine Impfungen vorgeschrieben. Tropeninstitute empfehlen jedoch Impfungen gegen Hepatitis, Polio, Tetanus und Typhus. Zu Impfungen und Prophylaxen raten wir aus rechtlichen Gründen weder an noch ab. Auskünfte über Infektions- und Impfschutz und Prophylaxemaßnahmen sind bei Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern (etwa: Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (Tel. 040/42818-0, 24 Stunden täglich), reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erhältlich.

Bislang haben wir gute Erfahrungen mit der Akklimatisierung gemacht, lediglich Durchfallerkrankungen treten – wie bei jeder Reise in außereuropäische Länder – zuweilen auf.

Unterkünfte

Bei der Auswahl unserer Unterkünfte stand weniger die Sternklassifizierung der Hotels im Vordergrund, als vielmehr der Stil und die Atmosphäre. Unsere bevorzugte Wahl sind Hotels, die sich in Architektur und Ausstattung an die örtliche Tradition anlehnen.

Vor allem das Lüsongyuan Hotel in Beijing und das Morning Sun Hotel in Yangshuo setzen hier Maßstäbe und sind Geheimtipps unter Chinakennern. Auch das Sala Prabang Hotel (Luang Prabang) und das Sala Done Khone in Laos sind gute Beispiele, wie sich Komfort, Stil und landestypische Architektur verbinden lassen.

In ländlichen Gebieten müssen in allen bereisten Ländern manchmal Abstriche beim Komfort gemacht werden. Hier übernachten wir in einfachen, dem ortsüblichen Standard entsprechenden Hotels. Generell bevorzugen wir familiengeführte Hotels. Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern mit Dusche und WC, in Ausnahmefällen gibt es Duschgelegenheiten nur außerhalb des Zimmers. In Laos und Burma sowie auf der Reise „Entlang der Seidenstraße“ verbringen wir jeweils eine Nacht bei einer lokalen Familie (Homestay).

CHINA BY BIKE behält sich vor, aus buchungstechnischen Gründen in anderen, gleichwertigen Hotels zu übernachten, falls die im Katalog angegebenen Hotels nicht zur Verfügung stehen.

Es besteht die Möglichkeit, eine Doppelzimmerhälfte zu buchen. Sollte sich jedoch kein Zimmerpartner finden, müssen wir leider einen um 100 Euro ermäßigten Einzelzimmerzuschlag berechnen. Den genauen Einzelzimmerzuschlag finden Sie in der Reiseausschreibung.

Bei Bahnfahrten über Nacht, Übernachtungen in Zelten sowie bei Familienübernachtungen (Homestays) ist die Unterbringung in einem Einzelzimmer/-abteil/-zelt nicht möglich.

Verpflegung und Essen

Vegetables

Es ist allgemein bekannt, dass die asiatische Küche sehr schmackhaft ist. Die Gerichte werden mit frischen Zutaten zubereitet und sind sehr bekömmlich. Das chinesische Frühstück, bestehend aus einer Nudelsuppe, gedämpften Hefeklößen oder einer Schale Reisbrei ist allerdings für viele Europäer etwas gewöhnungsbedürftig.

Mittags machen wir meist Pause in Garküchen und können zum Beispiel eine Schale Nudeln essen. Abends werden wir dann in einem Restaurant ausgiebig tafeln. Sowohl das chinesische als auch südostasiatische Essen ist sehr abwechslungsreich, da nicht jeder seinen eigenen Teller bestellt, sondern eine Auswahl von verschiedenen Gerichten in die Mitte des Tisches kommen und jeder von allem probieren kann.

Auch für Vegetarier hält die asiatische Küche eine reichhaltige Auswahl an Gerichten bereit. Der Umgang mit Stäbchen ist schnell erlernt, nach ein paar Tagen ist man in der Lage, selbst Erdnüsse von den Platten zu klauben. Wer sich überhaupt keine Fingerfertigkeit zutraut, sollte ein Campingbesteck mitnehmen.

Straßenzustand und Wahl unserer Routen

Radler vor Landschaft bei Kasi

China verfügt über ein stetig wachsendes Netz gut gepflegter asphaltierter Straßen, die in ländlichen Regionen meist wenig befahren sind – sehr gute Bedingungen zum Radeln also! Auch in Südost-Asien ist in den ländlichen Regionen, die wir beradeln, mit wenig Verkehr zu rechnen.

Auf unseren Reisen fahren wir so viel Fahrrad wie möglich und vermeiden Transfers mit dem Auto. Mancherorts bedeutet dies, dass wir mit den Rädern aus einer größeren Stadt aus- oder in eine Stadt einfahren und dementsprechend mit dichterem Verkehr zu rechnen ist. Gerade in China weisen die Großstädte jedoch meist eine gute Infrastruktur für Radfahrer auf – breite Straßen und separate Fahrstreifen für Zweiräder sorgen hier für Sicherheit.

China und seinen Nachbarländern investieren beständig große Summen in den Ausbau ihrer Infrastruktur. Das heißt für uns einerseits, dass sich die Bedingungen für Radfahrer durch ein wachsendes Netz von guten Straßen ständig verbessern. Auf der Kehrseite kann es passieren, dass wir auf unseren Touren auf Straßenbaustellen treffen. Sofern keine alternative Strecke verfügbar ist, müssen wir uns also eventuell auch mal durch etwas holprige und staubige Streckenabschnitte schlagen.