Schluss in Chiang Mai… und kleine Nachbetrachtung

Goldenes Dreieck, vom 11.10. bis 02.11.2019

Die drei letzten Tage: Von Thaton über Chiang Dao nach Chiang Mai, dann dort noch auf den Doi Suthep

Leider bin ich mit dem Blog-Schreiben irgendwann nicht mehr hinterher gekommen… und so soll dieser letzte Eintrag, verfasst ein paar Tage nach unserer Rückkehr, die Ereignisse der letzten Tage unserer schönen Tour noch einmal etwas zusammenfassen:

Nach unserem Bootsabenteuer ging es auf zwei Etappen bis nach Chiang Mai. Übernachtungsstop war ein Resort-Hotel mit Palmen und Fischteichen in der Nähe von Chiang Dao. Während die ersten 50 km hinter Thaton auf recht stark befahrener großer Straße ein wenig zäh waren, wurde es danch noch einmal richtig schön! Grüne Karstberge, entspannte Straßen und schöne Dörfchen umgeben von Reisfeldern haben uns auf den letzten Kilometern in Richtung Chiang Mai begleitet. Chiang Mai ist zwar lange nicht so ruhig wie Luang Prabang, überall brausen die Autos, Tuktuk und Mopeds an uns vorbei, aber an geschichtsträchtiger Bausubstanz und prachtvoll dekorierten Tempeln mangelt es in der ehemaligen Hauptstadt des Lanna-Königreiches wahrlich nicht.

An unserem letzten gemeinsamen Tag in Chiang Mai ging es noch einmal in luftige Höhen hinauf: Klaus und Thomas wählten den entspannten Weg und ließen sich die 700 Höhenmeter zu der berühmten Tempelanlage Doi Suthep mit dem Auto fahren. Der Rest der Gruppe hatte noch nicht genug vom Radfahren und strampelte die 11 km hinauf. Auch wenn Wettrennen sonst nicht zum Charakter unserer Reisen gehören, haben wir an diesem Tag mal auf die Uhr geschaut. So viel sei verraten: Emmerichs 42 Minuten waren für den Rest der Gruppe unerreichbar. Beim Tempel erwartete uns reges Treiben mit Tanz-und Gesangseinlagen und vielen uniformierten Menschen: Das Thailändische Militär hatte der Anlage nämlich 5 Mio Baht gespendet, was mit viel Tamtam gewürdigt wurde.

Ein leckeres Abendessen mit unserem thailändischen Begleitteam rundete den letzten gemeinsamen Tag unserer Tour angenehm ab, bevor es dann hieß, bei einer finalen Runde Schnaps voneinander Abschied zu nehmen. Eine Vielzahl von Eindrücken von drei verschiedenen Ländern, drei verschiedenen Kulturen, und drei verschiedenen Begleitteams sind in den letzten Wochen auf uns eingeprasselt – keine leichte Aufgabe, sich da noch an alles zu erinnern. Alle sind sich aber einig, dass es eine schöne und abwechslungsreiche Reise war. Unsere Männerrunde hat in den letzten drei Wochen gut funktioniert – besonders hervorzuheben ist die gute Stimmung und der Humor, der uns vereint hat. Zu jeder Tages-und Nachtzeit, gab es Anlässe, in herzliches Lachen auszubrechen – ich danke euch dafür!

Emmerich, Harald und Klaus sei noch eine schöne Weiterreise entlang des Mekong bis nach Vietnam gewünscht, den drei Heimreisenden Thomas, Martin und David eine geschmeidige Rückkehr in den kalten, feuchten und herbstlichen Alltag – auf bald!

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