Bilderbuchtag in Luang Namtha

Goldenes Dreieck, vom 16.01. bis 30.01.

Von Mohan nach Luang Namtha, 20 km im Auto, 37 km auf dem Rad

Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem es so viele Bilder gibt, dass man sich schier nicht entscheiden kann. Begonnen hat es mit dem Grenzübertritt. Nach einer anderthalbstündigen Prozedur sind wir in Laos angekommen. Ich war zuletzt vor etwa sieben Jahren hier und bin sprachlos: überall wird gebaut, die Chinesen arbeiten nicht nur am Eisenbahnprojekt Kunming nach Vientiane, sondern errichten ganze Städte an der Grenze. „Eine Sonderwirtschaftszone und eine Universität sind nur ein paar Beispiele von dem, was hier entstehen soll“, erzählt unser laotischer Guide Keo. Wir lassen uns die ersten zwanzig Kilometer mit dem Auto fahren, weil die Baustellen einfach zu staubig sind.

Dann treffen wir doch noch einen chinesischen Langstreckenradler. Ein älterer Herr hat sich vorgenommen, elf asiatische Länder in einem Jahr zu beradeln, er ist in seiner Heimatstadt Ningbo gestartet. Alle Achtung und gute Reise.

Luang Namtha liegt in einer von sanften Hügeln umgebenen Ebene. Es ist ein ruhiges Städtchen mit einer einfach angenehmen Stimmung. Wir stellen die Uhr eine Stunde und die Gangart um einige Stufen zurück. Denn es geht gemächlicher zu als im Nachbarland China. Ich freue mich jedesmal, wenn ich in Laos ankomme, es ist immernoch ein entspanntes Fleckchen Erde.

Die erste laotische Nudelsuppe, der Gang über den gut bestückten Markt, eine kleine Stadtrundfahrt und der Aufstieg zur Stupa, dafür sollen heute die Bilder sprechen. Wir beschließen den Tag mit dem Sindat, einer Art laotischem Feuertopf. Dazu ein Coffee Lao, was will man mehr.

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